Umfrage von PC Tools auf "Black Hat"-Konferenz verdeutlicht Problem der "Malware 2.0"
San Francisco, USA 8. August 2007 - Malware 2.0 war ein wesentliches Thema auf der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas, auf der sich mehr als 2.500 Sicherheitsexperten über die neuesten weltweiten Bedrohungen im Computersektor austauschten.
"Die Sicherheitsanbieter müssen ihre Erkennungstechnologien noch deutlich verbessern. Branchenexperten stimmen darin überein, dass die Zukunft den verhaltensorientierten Technologien gehören wird", erklärte Michael Greene, Vizepräsident von PC Tools für Produktstrategie.
Paul Lauray, Netzwerkanalyst der Citigroup, betonte: "Wir werden aus vielen Schurkenstaaten angegriffen, zum Beispiel aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Malware 2.0 ist wirklich eine gute Bezeichnung für diese neue Art von Bedrohungen."
"Wir erleben derzeit geradezu eine Explosion von Malware und ihren zahlreichen Varianten", erklärte David Chance, Netzwerkanalyst von Mantech. "Malware wird von Tag zu Tag schlauer."
Und Amarendra Godbole, Sicherheitsexperte von Symantec, fügte hinzu: "Wir identifizieren ganz besondere Mutationsformen. Die Entwickler von Malware werden immer gerissener. So wird es immer schwieriger, diese Bedrohungen mit normalen Hilfsmitteln zu bekämpfen. Sie werden von Tag zu Tag gefährlicher."
Rusln Kantor, Software-Entwickler bei Alladin, erläuterte: "Der Hauptgrund für dieses Wachstum und diese Veränderungen im Malware-Bereich liegt darin, dass die Internet-Diebe einfach mit allen Mitteln an Ihre Daten gelangen wollen. Die Nutzer bekommen davon gar nichts mit - ihnen ist es letztlich egal, ob Malware mutiert oder nicht - sie sind aber immer die Opfer. Diese Bedrohungen konzentrieren sich vor allem auf Signatur-Scanner. Sie überrennen sie einfach."
Erica, eine Entwicklerin von Sicherheitssoftware, die ihren vollständigen Namen nicht preisgeben wollte, erklärte, das sie schon viele deutlich raffiniertere Angriffe gesehen hat. "Das geht jetzt schon ein paar Jahre so, aber letztes Jahr habe ich einen wesentlichen Unterschied festgestellt. Malware 2.0 ist wirklich genau der richtige Begriff für diese neuartigen Bedrohungen."
"Die Angriffe lassen sich kaum fassen. Meine Kollegen reden von nichts anderem mehr", sagte Eddie Borrero, Leiter für Informationssicherheit bei einem Großunternehmen. "Die Entwickler von Malware machen es immer schwieriger, ihre Programme zu erkennen. Wir haben erhebliche Probleme, mit den neuen Informationen und der schieren Anzahl der Angriffe fertig zu werden."
Michael Greene, Vizepräsident von PC Tools für Produktstrategie, betonte: "Die einzige Möglichkeit, gegen diese sich schnell verwandelnden Bedrohungen vorzugehen, sind automatische Lösungen. Techniker haben keine Chance, diese riesigen Malware-Mengen zu bewältigen und rechtzeitig das entsprechende Schutzprogramm auf den Markt zu bringen."
Hinweis für die Redaktion:
Die Forscher von PC Tools haben kürzlich drei wesentliche Trends festgestellt, auf deren Grundlage wir von einer neuen "Malware 2.0" sprechen können:
- Neue Malware-Varianten werden immer schneller entwickelt, so dass immer mehr Proben erfasst werden müssen und die Forscher mit ihren manuellen Analysen praktisch nicht mehr mithalten können. Diese neuen Bedrohungen nutzen bestimmte Bereiche eines Computers aus, in denen sie nicht entdeckt werden und sich deshalb ungestört vervielfältigen und andere Geräte infizieren können, bevor Anti-Malware-Unternehmen überhaupt von ihnen Kenntnis nehmen.
- Es kommen neue Compiler und andere Techniken zum Einsatz, so dass sich die Bedrohungen durch traditionelle, auf Signaturen basierende Systeme noch schwerer oder gar nicht mehr erfassen lassen. Diese Techniken beruhen auf fortgeschrittenen Serversystemen, die jedes Mal völlig andersartige Angriffe erzeugen, welche keine der von den herkömmlichen Anti-Malware-Programmen zur Erkennung benötigten Gemeinsamkeiten aufweisen.
- "Micro-Malware"-Programme- Tausende verschiedener Malware-Varianten - richten sich nur auf kleinere Gruppen von PCs und entgehen damit der Aufmerksamkeit der Sicherheitsanbieter. Sie breiten sich deshalb in bisher ungeahnter Geschwindigkeit aus und hinterlassen überall ihre Spuren.
Bisherige Auszeichnungen: PC Magazine Beste Anti-Spyware 2005, Editors Choice 2006; Windows XP Magazine, Editors Choice; PC Pro Empfehlung 2006, Produkt der A-Liste; PC Answers Editors Choice 2006; PC Advisor Gold 2006; PC User "Top Buy" 2006; Computer Shopper Beste Anti-Spyware 2006. Außerdem erhielten wir die Zertifizierung von Virus Bulletin und Checkmark für 2007.
PC Tools™
PC Tools ist ein weltweit führender Hersteller von Sicherheitssoftware und Dienstprogrammen. Sein bekanntestes Produkt ist das mehrfach preisgekrönte Spyware Doctor™. PC Tools ist ein branchenweit führender Anbieter von in Echtzeit ablaufenden Anti-Spyware-Programmen und hat bereits zahlreiche seiner Erzeugnisse zum Patent angemeldet. Das preisgekrönte Programm Spyware Doctor von PC Tools ist in Nordamerika in allen bedeutenden Einzelhandelsketten wie GeekSquad™, Target, Office Depot und Best Buy erhältlich.
PC Tools verfügt jetzt über Forschungseinrichtungen in Sydney (Australien) und Boulder (Colorado, USA). Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Sydney sowie Zweigstellen in San Francisco, London, Shannon (Irland), Melbourne, Kiew und jetzt auch in Boulder (Colorado, USA). PC Tools betreut ein weltweites Netzwerk aus Groß- und Einzelhändlern sowie Lösungsanbietern.
Kontakt: Vernon Thompson, , Tel. 415 547-1806 http://www.PCTools.com
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